they’ve just locked away their goods for the rest of the weekend

So siehts aus in Deutschland – Sonntag ist eben nichts los! Und schon gar nicht in München bitteschön. Außenstehenden fällt das eben etwas mehr auf. Hier ein netter Blogartikel über den „Tag des Herrn“:

they’ve just locked away their goods for the rest of the weekend.

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Der kontoalarm Bagger

Ich habe den Blog lange schleifen lassen – aber jetzt melde ich mich zurück: mit einem Hilferuf!

Wo war ich überhaupt so lange?

Jetzt kommen die üblichen, wenn auch wahren, Ausreden: der Umzug, neue Wohnung, neuer Job, viele Termine – das ist alles stressig und aufregend, aber im Endeffekt war ich wohl, wenn ich ganz ehrlich bin, einfach zu faul, um hier regelmäßig Content zu liefern. Und auch den Neujahrsvorsatz, schnellstmöglich wieder zu bloggen, habe ich etwas stiefmütterlich behandelt.

Und was mache ich jetzt?

Mittlerweile arbeite ich in München bei einer Firma namens Aboalarm GmbH. Ihr kennt vielleicht – vielleicht auch nicht – deren Apps: aboalarm und kontoalarm. Ich bin hier Online Marketing Management Trainee. Eines meiner aktuellen Projekte ist der Aufbau der Social Media Accounts und des Blogs. Ich erspare mir und euch an dieser Stelle die unauffällige Auflistung aller Links. 😉

Da wir vor kurzem ein neues Büro bezogen haben, sind wir natürlich nebenbei damit beschäftigt, dieses zu verschönern und für ein wenig Zerstreuung zu sorgen. Genau das bringt mich auch zu meinem Anliegen:

Bagger gegen Downloads

Ich habe auf mytoys diesen grandiosen Sitzbagger gefunden:

Sitzbagger von mytoys - für aboalarm?

Zu diesem tollen Sitzbagger könntest du uns verhelfen!

Wir möchten sehr gerne einen dieser Sitzbagger für unseren garten haben! Allerdings bekommen wir ihn nur dann, wenn wir innerhalb der nächsten sechs Wochen 1000 (eintausend) Downloads für die kontoalarm iPhone App generieren können!

Das ist natürlich eine gewaltige Aufgabe, denn sechs Wochen sind nicht viel Zeit und tausend Downloads wirklich viel. Allerdings ist die App kostenlos und ich poste Fotos, die beweisen, dass wir auch wirklich baggern, damit ihr einen besonderen Anreiz habt, uns zu helfen!

Die App ist übrigens dazu da, ein oder mehrere Konten und / oder Kreditkarten zu verwalten: Kontostand anzeigen, Ausgaben kategorisieren, Benachrichtigungen bei Geldein- oder abgängen – so was eben. Teil meiner „Challenge“ ist allerdings nur der Download. Ich würde nie versuchen, euch zur Nutzung, kostenlos oder kostenpflichtig, irgend einer App zu überreden. Wie so oft gibt es neben dem kostenlosen Basisaccount auch die Option, für ca. 50 Cent im Monat Premiumfunktionen freizuschalten, beispielsweise das Kündigen von Abonnements direkt aus der App heraus.

Bitte helft mir, einen Bagger fürs Büro zu bekommen!

Also, noch einmal mein Appell: App kostenlos downloaden (egal, was ihr dann damit macht oder ob überhaupt! Download genügt) und/oder den Beitrag teilen. Ich bitte euch um Hilfe – ich möchte einen Bagger für den Garten!

Als Belohnung für eure noble Tat könnt ihr euch auf vollkommen unseriöse Fotos von erwachsenen Menschen freuen, die einen Sitzbagger benutzen. 😉

Abschließend noch einmal der Link zum Appstore: kontoalarm App für iPhone

Unbended – heiß ersehntestes Spiel nach Sacred 2

Ihr könntet euch jetzt fragen: Ja warum schreibt sie denn auf einmal über PC-Spiele? Ganz einfach: Ich mag PC-Spiele! Und vor allem mag ich die Sacred-Reihe, zumindest die ersten beiden teile von Ascaron. Wenn ihr genauso enttäuscht seid von Sacred 3, das den Namen nicht verdient hat, dann lest bitte weiter und findet heraus, wie ihr ohne großen Aufwand oder Kosten bei der Verwirklichung des Projektes helfen könnt!

Sacred 3 – Unsacred – Unbended

 

Sacred 3 ist da! Endlich! Wait…what? Sacred 3 ist genau die krasse Enttäuschung, welche sich aus der Vorberichterstattung und diesem grausam miesen Minigame (Was bitte sollte das überhaupt?) angedeutet hat: Keine offene Welt, kein Humor, keine Klassenmounts, lieblose Grafik… meh. Doch will ich hier nicht meckern *hust* Höret und frohlocket: Es gibt Hoffnung! Das zunächst unter dem Namen Unsacred begonnene Projekt der Sacred-Macher heißt nun Unbended. Diese Umbenennung ist übrigens das nächste Mysterium. Meine berufliche Erfahrung stützt natürlich meinen persönlichen Verdacht, was hinter der Sache steckt. An dieser Stelle sei nur gesagt: Die Jungs dürfen nicht darüber sprechen, Webseite und Facebookseite wurden ohne Redirect gelöscht und Unsacred klingt als Markenname doch dem Markenname Sacred sehr ähnlich. Manch einem fiesen, kapitalistischen Konzern würde das vielleicht gar schon ausreichen, rechtliche Schritte zu unternehmen!

Unbended jedenfalls wird eine offene, große Welt bieten, und einige andere tolle Dinge, wie beispielsweise humorvoll beschriftete Grabsteine. Die wirklich relevanten Informationen zum Spiel – und auch die Chance, selbst etwas Geld zu spenden – findet ihr zum einen auf der Webseite unter www.unbended.zone und zum anderen im Forum, welches ihr über die gleiche Domain erreicht oder über diesen Link zum unbended Forum. Hier ist immer jemand für euch da, sei es die großartige, internationale Community, oder einer der Entwickler, oder eineR der Community ManagerInnen. Auf Facebook findet ihr das Projekt natürlich auch:  unbended auf Facebook, genauso wie auf Twitter: @unbended_de

Da ich jetzt genügend Links gespammt habe, ist es wohl an der zeit, euch zu zeigen, wie ihr mithelfen könnt, das Projekt zu verwirklichen, ganz ohne Geld zu spenden. (Spenden sind natürlich auch sehr hilfreich, das steht fest! 😉

 

Hier ein kleines Video mit einem doch sehr sachlichen Vergleich von Sacred 3 und den echten Sacred Spielen + Unbended. Der auf gar keinen Fall suggestive Titel nimmt das Fazit zwar ein wenig vorweg, aber hier ist das Filmchen:

 

 

Das Marketing ist dein „Job“

 

Das Marketing ist natürlich nicht dein „Job“, aber du kannst ganz konkret daran arbeiten, Unbended bekannter zu machen. Viele alte Sacred-Hasen haben leider noch nicht davon gehört und sitzen noch immer wimmernd in einer Ecke ihres abgedunkelten Zimmers, wo sie abwechselnd ihre Kuschel-Seraphim in den Arm nehmen und die Reste der Sacred 3 DVD zerbeißen. HILF IHNEN! Schau dir das Spiel an, beteilige dich im Forum und spende, wenn du das möchtest. Willst du weniger Zeit und Geld investieren, dann folge bitte diesen einfachen Schritten. Wahlweise kannst du dir auch einzelne herausgreifen, andere weglassen, oder die Reihenfolge verändern.

  1. Verlinke die Website auf deiner eigenen Präsenz oder in Forensignaturen
  2. Erzähle deinen Freunden von Unbended
  3. Teile News zu Unbended in den sozialen Netzwerken, in denen du unterwegs bist
  4. Blogge über Unbended
  5. Erzähle während deines nächsten Twitch-Streamings etwas über Unbended

 

Das wars schon. Vielen Dank!

Webguerillas „Viral Spot“ 2014

Ich habe mal wieder einen Werbespot gesehen, der definitiv berichtenswert ist: Den schlicht „viral spot“ genannten Werbeclip der Marketingagentur Webguerillas, die sich alternatives Marketing auf ihre Fahnen gesprayt haben. Gefunden habe ich den 1 Minute und 10 Sekunden langen Schatz auf Shakes & Fidgets. Das ist – für die, die es nicht kennen – ein doch mittlerweile recht bekanntes Browsergame. Dieses finanziert sich seit einer Weile über Werbevideos. Die Clips werden von Firmen produziert und Shakes & Fidgets für die Ausstrahlung bezahlt. Ansehen müssen die Spielerinnen die Videos aber nicht. Um sie dazu zu bringen, es trotzdem zu tun, gibt es als Gegenleistung eine kleine „in-game“-Belohnung. Gamification ist eben alles. Normalerweise mute ich den Clip und lasse ihn unbeobachtet auf dem Zweitmonitor laufen, um an die Belohnung zu kommen, während ich auf meinem Hauptbildschirm irgend etwas anderes tue. Selten sind die Videos gut. Der Titel „Viral Spot“ mit der überschaubaren Dauer war aber spontan interessant genug, um ihn mir anzusehen.

Doch genug davon, hier sind die Eckdaten:

 

  • Wer wirbt?                                Webguerillas.
  • Was wird beworben?            Die Agentur selbst.
  • Wo wird geworben?              Im Browserspiel Shakes & Fidgets

 

Statt eines Albtraums aus der siebten Marketing-Hölle wurde mir ein extrem guter Werbespot präsentiert. Es ging gar nicht um ein konkretes Produkt. Die Werbung ist in diesem Fall das Produkt und demonstriert den nach eigenen Angaben außerordentlich alternativen Marketingansatz der jungen Agentur. Eigentlich müsste ich den Clip jetzt beschreiben, aber das will ich gar nicht. Er ist auch schwer zu beschreiben. Deshalb höre ich jetzt einfach auf zu tippen, vergebe volle fünf Sterne, linke euch die Startseite des Unternehmens und, vor allem, zeige euch den „viral spot“:

 

Wichtig ist eben nicht nur die Anzahl der Likes und Fans auf Unternehmensseiten, sondern, dass eine Identifikation mit einem Unternehmen oder einer Marke entsteht. Das wird sicher nicht durch das Verlosen von IPads erreicht. Das teilen interessanter Inhalte und echte, zwischenmenschliche Interaktion hingegen könnten helfen. Auch Privatpersonen, die sich eventuell berufliche Vorteile durch das Pflegen der berühmten weak ties erhoffen, sollten daran denken, dass Netzwerken eine selektive, kontinuierliche Angelegenheit ist, welche über das stumpfe Akkumulieren von „Freunden“ hinausgeht.

Das digitale Zuhause der Webguerillas findet ihr übrigens unter http://www.webguerillas.com

Blogger aufgepasst: Pageflow für alle

Zur diesjährigen re:publica macht der WDR uns allen ein ganz besonderes Geschenk und verkündet die kostenlose Bereitstellung von Pageflow. Pageflow ist ein handliches Tool zur Erstellung, Bearbeitung und Verwaltung multimedialer Reportagen, die dann zum Beispiel auf der eigenen Homepage oder dem Blog präsentiert werden können. Diese Reportage kann verschiedene Seiten haben, die jeweils modular aufgebaut sind. Das Prinzip ist von Baukastenhomepages und Blogs bekannt. Durch verschiedene Nutzerkonten können mehrere Personen an einer Reportage arbeiten. Die Sportschau beispielsweise nutzt seit geraumer Weile genau dieses Tool für ihre Sportberichterstattung. Ob Privatperson, Verein, oder Unternehmen, jede und jeder kann das Tool zum multimedialen Storytelling, wie es heute so schön heißt, benutzen.

Die -jetzt – Open Source Software basiert auf HTML5 und verzichtet auch Flash. Wenn ihr euch jetzt fragt, was das bedeuten soll: Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eure Reportage auf einem mobilen Gerät abgespielt werden kann, enorm. Auch die Anpassung des Codes für die eigene Seite ist kostenlos. Respekt an dieser Stelle auch für Codevise. Die Softwareschmiede aus Köln nämlich hat das Tool entwickelt.

 

Pageflow

Pageflow

 

Mehr Informationen gibt es auf der Seite des WDR unter diesem Link. Pageflow könnt ihr euch direkt von Pageflow.io ganz legal und kostenlos ziehen. Anwendungsbeispiele und detaillierte Informationen zu den Features gibts übrigens auch auf der Seite.

 

Dafür gibts jedenfalls für den WDR und Codevise 5 Sternchen und damit volle Punktzahl!

Kabel Deutschland Werbespot 2014

Werbung ist häufig Geschmackssache. Einige Grundprinzipien gelten jedoch in den allermeisten Fällen. Dazu gehört eine der Zielgruppe angepasste Sprache und Präsentation und die Wahl des richtigen Mediums. Unternehmen, die einen Schritt weiter gehen, könnten sich in der Tat entscheiden, auch auf ihr Image zu achten. Die ganz Großen im Werbegeschäft bestechen sogar durch eine gewisse Ästhetik, Humor, oder gar Geist. Doch von vorn – worüber spreche ich hier? Schauen wir zunächst auf die Fakten:

  • Wer wirbt?                         Kabel Deutschland
  • Was wird beworben?     Kabel Deutschland Hotspots
  • Wo wird geworben?       Es handelt sich um eine TV-Werbung.

Den Spot habe ich erstmals am 1.Mai, dem Tag der Arbeit, auf einem Privatsender im TV gesehen. Schnell habe ich etwas genauer hingehört und meinen Blick auf den Bildschirm gerichtet. Nanu, dachte ich, diese Melodie kenne ich doch! Auch wenn sie etwas komisch klingt und schwer verstümmelt worden ist, so drang doch da eindeutig die Nationalhymne der DDR an meine Ohren! Am besten verdeutliche ich die auf mehrfacher Ebene geschichtsverachtende Unästhetik dieses Spots, indem ich ihn hier einfüge. Wie immer hilft hier Youtube.

 

 

Seltsamer Weise war es mir übrigens nicht möglich, dem Video eine negative Bewertung zu geben. Positive Bewertungen hingegen sind möglich. Zum aktuellen Zeitpunkt kommen immerhin neun dieser positiven Bewertungen auf über eintausend Aufrufe. Da Werbung, wie bereits erwähnt, häufig Geschmackssache ist, möchte ich an dieser Stelle lieber nicht auf die eigenwillige „Ästhetik“ eingehen. Die Marktforschung zum Spot hingegen würde mich brennend interessieren. Interessant ist für mich auch, wer dieses Machwerk abgenickt hat. Insbesondere beziehe ich mich dabei auf drei Punkte.

  1. Die Verwendung der DDR-Nationalhymne für einen kapitalistischen Werbespot, auch noch ausgerechnet um den ersten Mai herum, verhöhnt den Feiertag und die gesamte internationale Arbeiterbewegung. In NRW wird der bundesdeutsche Feiertag als „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“ bezeichnet. Was sich Kabel Deutschland dabei gedacht hat ist mir schleierhaft.
  2. Neben der Herabwürdigung der Arbeiterbewegung und des damit verbundenen Idealismus verharmlost dieses Werbefilmchen mit abgewandelter DDR-Nationalhymne und angedeutetem Fahnenappell ein Unrechtsregime und lässt jeglichen Respekt vor den Opfern vermissen. Wieso Kabel Deutschland sein Internetangebot ausgerechnet mit Zensur, Generalverdacht und Totalüberwachung assoziiert wissen möchte, ist mir unklar.
  3. Die Nationalhymne der DDR ist, von allem anderen einmal abgesehen, eine meisterhafte Komposition, welche hier zum Vergnügen eines makabren Musiksadisten gequält wird.

Kabel Deutschland bietet in unter 30 Sekunden nicht nur ausreichend Gründe, das Fernsehkabel nicht nur aus der Dose zu ziehen, sondern gleich ganz abzuschneiden. Nein. Vor allem zeigt uns hier ein Konzern, der im 21. Jhd. mobiles Internet anbietet, wie eine Werbung auf jeden Fall nicht aussehen sollte. Danke dafür. Zur Belohnung gibt es von mir, was kein Onlineportal bietet: eine Bewertung mit 0 Sternen.