SEO Guide: Anleitung zur Keyword Research

Thema der heutigen Ausführung ist nur – und wirklich NUR – die Suche nach passenden Keywords. Diese Keyword Research sollte optimaler Weise vor dem Erstellen von Seiten durchgeführt werden, damit die ganze Seite von vorne herein auf die optimalen Keywords hin optimiert werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, mithilfe dieses Leitfadens bessere oder neue Keywords für bereits bestehende Webseiten ausfindig zu machen, um diese Seiten dann bezüglich ihrer Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu optimieren.
Ursprünglich wollte ich den Artikel gewohnt knapp als Liste veröffentlichen. Das hat allerdings nicht funktioniert. Deshalb stelle ich dem eigentlichen Artikel eine Art Checkliste nach, welche stichpunktartig die wichtigsten Schritte und Anmerkungen enthält.

Der Leitfaden ist für SEO-Neulinge und fortgeschrittene Suchmaschinenoptimiererinnen anwendbar. Die SEO-Grundlagen werden hier allerdings nicht erläutert, so dass Sie am Ende des Artikels den Weg zu den für Sie idealen Keywords kennen. Über die eigentliche Optimierung müssen Sie sich aber, sofern Bedarf besteht, anderweitig informieren.

Für weiterführende Informationen empfehle ich den SEO Keyword Research Guide von Backlinko. Zum Teil unterscheiden sich die hier angebotenen Informationen von diesem ausführlichen und exzellenten Guide, doch habe ich diesen Artikel mit genau diesem Leitfaden im Kopf geschrieben und meine Ausführungen in Teilen daran angelehnt. Auf andere Bereiche habe ich fast vollständig verzichtet, weil ich den Informationen von Backlinko nichts hinzuzufügen hatte. Insbesondere denke ich hierbei an die Themengebiete „Kaufabsicht“ und „Keyword Research Tools“, doch dazu mehr an gegebener Stelle.

Wenn Sie Waren oder Dienstleistungen zum Verkauf anbieten, können Sie diesen Guide ebenso verwenden, wie Privatpersonen, die eine Meinungsführerschaft anstreben, o.ä. Allerdings sollten Sie dann das Kapitel zur Prüfung der Kaufabsicht vertiefen und sich eingehender mit nützlichen Tools befassen.

Grundsätzlich sollten Sie sich bei Ihrer Keyword Research an die folgende Reihenfolge halten:

  1. Verwenden Sie den „Google Keyword Planner“ in „Google AdWords“. Auch an dieser Stelle verzichte ich auf eine genaue Erklärung von Google AdWords und dem Keyword Planner. Dieser ist übrigens der Nachfolger des „Google Keyword Tool“. Legen Sie ein AdWords-konto an und probieren Sie ein wenig herum, oder informieren Sie sich anderweitig über die konkrete Verwendung von Google AdWords. Dieses kostenlose Tool benötigen Sie in jedem Fall häufiger für Ihre SEO-Tätigkeit. Für Sie von Bedeutung sind zur Keyword-Suche drei Funktionen des GKP (Google Keyword Planner):
  2. Finden, sortieren und gruppieren Sie Ihre Keywords. Nehmen Sie die in Schritt Eins notierten Keywords und teilen Sie diese in die Gruppen „Head“, „Body“ und „Tail“ ein. Werfen Sie einen Blick auf die von mir erstellten Grafiken, wenn Sie hierbei Probleme haben. „Käse“ beispielsweise ist ein „Head“-Keyword, während „Bio Käse“ und „Rohmilch Käse“ in die Kategorie „Body“ einzuordnen sind und „Bio Rohmilch Ziegenkäse“ ein „Tail“-Keyword ist.
    Diagramme / Grafik zur Keyword Research im SEO.

    Diagramme / Grafik zur Keyword Research im SEO zur Hilfe in der Einteilung von Keywords in Head, Body und Tail.

  3. Identifizieren Sie innerhalb Ihrer Branche, oder Ihres Themas, eine für Sie passende Nische. Egal, ob Sie über Hamburger bloggen, oder Sportschuhe verkaufen: Sie sind damit nicht allein. Wie unterscheidet sich Ihre Expertise von der Ihrer Mitbewerberinnen? Was interessiert Ihre Kunden oder Leser außer Ihrem eigenen Angebot noch? Was treiben sie im Netz, wenn sie nicht auf Ihrer Seite surfen?
    Das Identifizieren einer passenden Nische für Sie ist eine wichtige Grundlage Ihres Marketingkonzepts, denn nichts anderes ist Suchmaschinenoptimierung, als Teil Ihres persönlichen Marketings. Erschrecken Sie nicht vor diesem Begriff, auch wenn Sie „nur“ eine private Hobbyseite, ein Blog, oder die Website eines kleinen Betriebs erstellen und pflegen möchten. Fakt ist: Sie bieten auf Ihrer Website etwas an und es wäre schade, wenn Interessenten dieses Angebot verpassten, nur weil Sie Ihre Seite nicht optimieren!
    Außerdem generiert dieser erste Schritt bereits erste Keywords. Diese sollten Sie sich unbedingt notieren, auch und gerade wenn diese Begriffe nur lose mit Ihrem Thema verwandt sind.
    Auch die Kundenanalyse bringt wichtige Keyword-Ideen. Hierfür sollten Sie auch einen Blick in die Foren werfen, in denen sich Ihre Leserinnen und Kundinnen tummeln.
    Über Wikipedia schließlich können Sie weitere Keyword-Ideen generieren. Suchen Sie hierfür zunächst nach einem ganz breiten Begriff. Bloggen Sie über biologisch, fair und nachhaltig produzierte Käse aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz)? Dann suchen Sie auf Wikipedia nach „Käse“. „Käse“ ist in diesem fall ein breites Keyword. Schauen Sie sich nun die Inhaltsangabe und verwandten Artikel an und generieren Sie so neue, spezifischere Keyword-Ideen. Klicken Sie auf die Artikel und lassen Sie sich von neuen Inhalten und verwandten Artikeln inspirieren… Auch in Foren und auf Q/A-Seiten finden Sie verwandte Suchbegriffe und Fragen zu Ihrem Thema.
    1. „Ideen für neue Keywords und Anzeigengruppen suchen“
    2. „Suchvolumen für Keyword-Liste abrufen oder Keywords in Anzeigengruppen aufteilen“
    3. „Keyword-Listen multiplizieren, um Keyword-Ideen abzurufen“
    4. Mit „Ideen für neue Keywords und Anzeigengruppen suchen“ können Sie neue, aber den von Ihnen eingegebenen Begriffen sehr ähnliche Keyword-Ideen generieren. „Suchvolumen für Keyword-Liste abrufen oder Keywords in Anzeigengruppen aufteilen“ generiert gar keine neuen Ideen, liefert aber wertvolle Informationen über das zu erwartende Suchvolumen der Keywords auf Ihrer Liste. Die Funktion „Keyword-Listen multiplizieren, um Keyword-Ideen abzurufen“ kombiniert Ihre eingegebenen Keywords wild und produziert dabei viele, viele sinnlose Begriffe, aber auch ein paar wenige sehr gute Long-Tail-Keywords.
    5. Generell gilt: Je höher das Suchvolumen, desto besser. ABER: Je geringer der Wettbewerb, desto besser. Ein hohes „vorgeschlagenes Gebot“ ist ein deutliches Indiz für eine hohe Conversion Rate und große Konkurrenz in der organischen Suche. Und genau das interessiert Sie.
  4. Generieren Sie jetzt Long-Tail-Keywords. Wenn Sie Ihre Website mit WordPress aufgesetzt haben, liefert Ihnen das Plugin „SEO Search Terms Tagging“ diejenigen Suchanfragen aus, welche Besucherinnen auf Ihre Seite geführt haben. Die über das Plugin generierten Keywords können Sie wiederum im GKP verwenden.
    1. Über die Funktion „Ähnliche Suchanfragen“ können Sie direkt auf Google weniger umkämpfte Begriffe und Phrasen finden, welche zu Ihrer Nische passen. Google bietet außerdem das Google Webmaster-Tool, das allerdings einen Beitrag wert wäre und deshalb hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden soll. Für den englischen Sprachraum empfiehlt sich Google Correlate, das im Deutschen jedoch kaum Nutzen bringt. Mit Google Trends können Sie aktuellere Vorschläge erhalten als mit dem GKP und ähnliche Suchanfragen mit einbeziehen. Zwar bietet Google Trends weniger Daten zu den generierten Keyword-Ideen, dafür sind diese aber wie eben erwähnt deutlich aktueller.
  5. Wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, dann müssen Sie die bisher gesammelten Keywords auf die dahinterstehende Kaufabsicht überprüfen. Deshalb will ich auch darauf kurz eingehen, wenn auch nur oberflächlich. Grundsätzlich lässt das „Vorgeschlagene gebot“ des GKP in Google AdWords Rückschlüsse auf die Kaufabsicht der Suchenden zu. Je höher das hier vorgeschlagene Gebot, desto größer der Wert von Klicks und Conversions – und damit der Kaufabsicht – zu diesem Suchbegriff. Ich empfehle Ihnen, zunächst einen Blick auf Ihre Keyword-Ideen zu werfen, und diese in eine der vier nachfolgenden Kategorien einzuteilen:
    1. „Jetzt kaufen“-Keywords (kostenloser Versand, Sonderangebot, kaufen, Coupon)
    2. Produkt-Keywords (billig, günstig, Marken-/Produktname, Produktkategorie, Test, Top 10)
    3. Informierende Keywords (how-to, „Wie macht man…“)
    4. Sinnlose Keywords (kostenlos, torrent, download)
    5. Dieses Vorgehen ist für einen ersten Eindruck völlig ausreichend. Betreiben Sie jedoch einen professionellen Online-Shop, dann sollten Sie diesem Arbeitsschritt etwas mehr Zeit und Mühe widmen. In diesem englischsprachigen Keyword Research Guide, der wesentlich ausführlicher ist als der Meinige, finden Sie präzise Informationen zum Thema.
  6. In jedem Fall jedoch sollten Sie Ihre direkte Konkurrenz evaluieren. Installieren Sie zunächst eine oder beide der Browsererweiterungen SEOquake und MozBar und machen Sie sich mit deren Funktionsweise vertraut. Beide Apps zeigen Ihnen zusätzliche Informationen zu den in den Google Suchergebnissen angezeigten Websites an. Beide haben ihre jeweiligen vor- und Nachteile. Geben Sie Ihre Suchbegriffe ein und überprüfen Sie die angezeigten Ergebnisse auf Seiten mit niedriger Domain Authority und Page Authority sowie einen niedrigen Page Rank oder Domain Rank. Beachten Sie, dass bei gleichzeitiger Aktivierung beider Browsererweiterungen Fehler auftreten können. Zeigt die Suchergebnisseite bei bestimmten Keywords viele Seiten mit niedrigen Werten auf der ersten Seite, insbesondere unter den ersten zehn Treffern? Dann sollten Sie Ihre eigene Seite unbedingt auf dieses Keyword hin optimieren! Haben Sie jedoch etwas Geduld: Während bestimmte Maßnahmen schnelle Erfolge bringen, sind einige Ihrer Konkurrenten mit Sicherheit harte Brocken. Mit nachhaltigem Linkbuilding, einer hohen Aktualität, optimaler Formatierung, Multimedia, einem fehlerfreien Code, schneller Ladezeit und qualitativ hochwertigen Inhalten sollten Sie in der Lage sein, in absehbarer Zeit für Ihr Nischen-Keyword hoch zu ranken.
  7. Möchten Sie sich dem Thema tiefer widmen, dann werden Sie nicht umhin kommen, sich mit Keyword Research Tools auseinander zu setzen. Solche Funktionen bieten beispielsweise, aber nicht ausschließlich:
  • SECockpit
  • Longtail Pro
  • MOZ Analytics’ Keyword Analysis Tool
  • SEMrush
  • Keyword Snatcher

 

SEO Checkliste: Keyword Research

  1. Marketing-Nische in der eigenen Branche identifizieren
    Bringt Ideen für lose verwandte Keywords
    Bringt Ideen für wenig umkämpfte Keywords
    Markt-Nischen als Mindmap/Wolke darstellen
    Kundenanalyse nutzen, um herauszufinden, was Kunden sonst interessiert
    Foren nach Themen und Keywords von Kundeninteresse durchsuchen
    Wikipedia:
    Suche nach breitem Keyword
    Über Inhaltsangabe und verwandte Artikel neue Nischen auftun
  2. Keywords finden und gruppieren
    a. Head, Body, Tail einteilen
    b. Auf Body konzentrieren
    c. Optimierung für Body-Keywords zieht Optimierung für Long Tail automatisch nach sich
  3. Google Keyword Planer nutzen
    > Hat Google Keyword Tool ersetzt
    > Bestandteil von Google Adwords
    > 3 wichtige Funktionen:
    a. „Ideen für neue Keywords und Anzeigengruppen suchen“
    > Generiert neue, aber den eingegebenen Keywords sehr ähnliche Keyword-Ideen
    b. „Suchvolumen für Keyword-Liste abrufen oder Keywords in Anzeigengruppen aufteilen“
    > Keine neuen Ideen
    >Suchvolumen der Keywords überprüfen
    c. „Keyword-Listen multiplizieren, um Keyword-Ideen abzurufen“
    > Kombiniert Keywords zu neuen Phrasen
    > Viel Ausschuss
    Je höher das Suchvolumen, desto besser
    Je niedriger der Wettbewerb, desto besser
    Hohes „vorgeschlagenes Gebot“ indiziert hohe Conversion Rate und große Konkurrenz mit organischer Suche
  4. Long-Tail-Keywords generieren
    „SEO Search Terms Tagging“-Plugin für WordPress gibt Suchanfragen aus, welche Besucher auf die Seite geführt haben
    Generierte Keywords für Google Keyword Planer nutzen
    „Ähnliche Suchanfragen“ bei Google zum Finden weniger umkämpfter Keywords nutzen
    Foren und Q/A-Seiten zum Thema lesen
    Google Webmaster Tool -> darauf gehe ich an dieser Stelle nicht ein
    Google Trends
    Ähnliche Suchen einbeziehen
    Aktueller als Google Keyword Planer
    Google Correlate für deutsche Keywords kaum nützlich
  5. Keywords auf Kaufabsicht prüfen, falls etwas verkauft werden soll
    „Vorgeschlagenes Gebot“ lässt Rückschlüsse auf Kaufabsicht und wertvolle Conversions zu
    4 Typen:
    a. „Jetzt kaufen“-Keywords (kostenloser Versand, Sonderangebot, kaufen, Coupon)
    b. Produkt-Keywords (billig, günstig, Marken-/Produktname, Produktkategorie, Test, Top 10)
    c. Informierende Keywords (how-to, „Wie macht man…“)
    d. Sinnlose Keywords (kostenlos, torrent, download)
  6. Konkurrenz evaluieren
    SEOquake und/oder MozBar installieren
    Page Authority/Domain Authority und Page Rank überprüfen
    Seiten mit niedrigem PA/PR gilt es zu verdrängen
    Für Keywords mit vielen Seiten mit niedrigem PA/PR und DA gilt es die eigene Seite zu optimieren
    Bei gleichem DA/PA/PR werden bekannte Marken von Google bevorzugt vor unbekannten
    Konkurrenz-Seiten auf gute/schlechte SEO überprüfen, besonders Link-Building und Content -> Eigene Seite besser optimieren nach bekannten Regeln, beispielsweise mit gutem Content, hoher Aktualität, nachhaltigem Linkbuilding, optimaler Formatierung, Multimedia, etc.
  7. Keyword Research Tools

Pinterest als SEO-Tool im Online-Marketing

Als kurzes Vorwort möchte ich „warnen“: Ich habe nicht alles komplett ausformuliert. Die Fakten sind danna uch weniger übersichtlich. Dies ist auch kein vollständiger Guide, aber eine gute Richtlinie. Ich beziehe mich in vielen Punkten direkt oder indirekt auf „How to optimize your Pins and Boards for Pinterest and Search Engines“ von Vincent Ng von MCNG Marketing. Den Link zum e-book findet ihr am Ende. Viel Spaß!

Pinterest SEO

 

Grundsätzlich gibt es bei Pinterest ein paar Besonderheiten. Pinterest nutzt, anders als Facebook, einen Interest-Graph und keinen Social-Graph. Das heißt, dass der Nutzerin Pins auf Grund thematischer, nicht sozialer Nähe empfohlen werden.

Außerdem nutzt Pinterest einen Algorithmus zur Bilderkennung, so dass Empfehlungen auf gemeinsamen oder sehr ähnlichen Formen und Farben basieren können.

 

Optimieren von Pins

  1. Keyword in Beschreibung einfügen

 

Keywords machen den Pin suchbar und sollten daher selbst gut suchbar sein. Durch die Eingabe des Keywords in das Suchfeld können neue Keywords generiert werden. Die Keywords setzen an vier Punkten an:

1. Bekanntheit schaffen: Pin sollte Mehrwert für Nutzer haben, ihn informieren.

2. Kaufabsicht erzeugen: Leads generieren, neugierig machen.

3. Zum Kauf ermuntern: Kunden gewinnen und halten, an Kaufabsicht erinnern, Produkt

beschreiben.

4. Beziehung pflegen: Kundenwert steigern, exklusive Angebote für Pinterest-Follower

machen.

 

    1. Das Keyword sollte möglichst früh in der Beschreibung vorkommen, nicht am Ende. Die Beschreibung des Pins sollte kurz und leicht zu lesen sein, damit sie auch auf mobilen Geräten „funktioniert“. Achtung: Kein Keyword-Stuffing betreiben!
    2. Keywords häufig, also bei vielen Pins, benutzen.
    3. Exakte Keywords sind besser als allgemeine. Ein optimales Verhältnis von Pins mit exaktem zu Pins mit allgemeinem Keyword ist etwa 4:1.
    4. Repins, Likes und Kommentare sind wichtig. Ein Repin ist immer noch besser als keiner. Aktualität ist wichtiger als absolute Zahlen.
    5. Das Keyword des Pins sollte in der URL vorkommen und auf der Quell-Seite verwendet werden. (SEO-Titel/Überschriften/Meta Description)
    6. Pins zum Teilen optimieren.

 

Optimieren von Boards

    1. Der Board-Name sollte Keywords enthalten und zur Marke passen und nicht „geklaut“ sein.
    2. Boards bestücken und aktuell halten, regelmäßig neue Pins hinzufügen.
    3. Mehr Follower sind besser als weniger Follower.
    4. Board-Beschreibung und –Name sind wichtiger als Pin-Beschreibung.
    5. Board-Beschreibung beeinträchtigt Nutzer-Erfahrung nicht – auch nicht mobile – und kann bis 500 Zeichen lang sein. Sie sollte exakte und alternative Keywords (organisch) enthalten und sich gut lesen lassen. Die Keywords sollten früh verwendet werden.

Linkbuilding

  1. Linkbuilding hilft, um Boards und Pins bekannter zu machen und mehr Interaktion in Form von Follower, Repins, Likes und Kommentaren zu generieren.
  2. Linkbuilding hilft beim Google-Ranking des Boards.
  3. Die normalen Linkbuilding-Regeln treffen zu:
    • Organische Links, organisches Wachstum
    • Follow-Links sind gut, No-Follow-Links sind schlecht
    • Viele Links sind besser als wenige Links
    • Links von qualitativ hochwertigen Seiten sind besser als Links von schlechten Seiten (Alter der Domain, Relevanz des Contents, thematische Verbindung
  4. Von eigenem Blog zu Board verlinken, Social Media Accounts verknüpfen, Pins teilen. Links sollten Keywords als/im Ankertext verwenden.

 

Allgemeine Regeln

  1. Account als Business-Account verifizieren. Das schafft Vertrauen, schreckt Trittbrettfahrer ab und macht den Account auffälliger durch das „Verification Checkmark“.
  2. Keywords im Account-Namen. Dieser sollte 30-40 Zeichen lang sein, um komplett angezeigt zu werden.
  3. Account-Details eintragen, inkl. Bild, Website, etc. Die Website sollte im SEO-Titel Keywords enthalten.
  4. Pin & be pinned: Reward Community! Repinnen, teilen, liken, kommentieren, auf Kommentare eingehen, etc.
  5. Pins visuell optimieren. Viel Hintergrund bei einzelnem Objekt ermöglicht Bilderkennung, viel Hintergrund ohne dominantes Objekt erzeugt mehr Klicks.

 

Google-Optimierung, On-Site-Optimierung und Pinterest

  1. Pinterest hat eine hohe Relevanz für Google-Suchergebnisse, da
    • die Domain-Authority sehr hoch ist (Nutzung, Alter, Aktualität, Backlinks, etc.)
    • Google unterschiedliche Quellen anbieten möchte
    • Google rich-media anbieten möchte und Pinterest aus Videos und Bildern „besteht“
  2. Pinterest erzeugt Backlinks, Traffic und Conversions.
  3. Aktualisierungen erscheinen sehr schnell auf Google.
  4. Pinterest dient als „sozialer Beweis“ von Authorität und Kompetenz einer Person oder Marke.
  5. Besonders bei schwach und mittelmäßig umkämpften Keywords bietet Pinterest große und schnelle Erfolge.
  6. Andere Boards des Pinterest-Accounts, sowie Statistiken wie Shares, Likes, Followers, werden im Google-Suchergebnis mit angezeigt.
  7. Google bestraft Keyword-Stuffing und belohnt gut geführte Accounts (=Accounts, die sich an die beschriebenen Regeln halten).
  8. Dies kann zu einer Aufwertung der Website in den Google Suchergebnissen führen.
  9. Das Google AdWords Keyword-Tool hilft bei der Analyse und Generierung neuer Keywords, welche dann in Board-Namen und Pins umgesetzt werden können.

 

 

Wer mehr zu dem Thema lesen möchte, sollte sich das e-book von Vincent Ng von MCNG Marketing holen. Ihr findet es unter dem folgenden Link: Pinterest and SEO

LinkedIn für Anfänger, Einsteiger und Umsteiger

Soziale Netzwerke und Karriere, das ist für viele ein rotes Tuch. Abhilfe schaffen sollen sogenannte professionelle soziale Netzwerke wie Xing oder Linkedin, doch sind diese meist nicht besonders einsteigerfreundlich und schrecken damit eher ab. Einen gelungenen Einstieg in Linkedin bietet dieser kurze Beitrag, und zwar in deutscher Sprache.

LinkedInsider Deutschland

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn wird auch in Deutschland zunehmend genutzt. Dabei ist die Oberfläche ein riesiger Fundus an Funktionen, Statistiken und Links. Was den Experten auf Grund der vielen Möglichkeiten freut, ist des Einsteigers Leid: Wie geht das überhaupt? Daher heute mal eine ganz simple Einführung in die Oberfläche von LinkedIn

So sieht es aus

In einem Blogartikel alle Ausprägungen und Spielweisen von LinkedIns Oberfläche unterzubringen, würde einen sehr langen Text bedeuten. Daher wollte ich heute nur die Startseite erläutern, die Schaltzentrale von LinkedIn:

LinkedIn Oberfläche für Anfänger

Übrigens: Wenn Sie sich mal „vernavigiert haben“: Ein Klick, und Sie kommen immer wieder auf die Startseite zurück.

1. Menüzeile

Ganz oben findet sich die Menüzeile. Diese führt zu den wichtigsten Bereichen, wie Ihr Profil oder Ihr Netzwerk. Unter Interessen verbergen sich sowohl die Gruppen, als auch die Unternehmensprofile.

2. Kleine Helfer

Oben rechts sehen Sie die wichtigsten Aktivitäten im Überblick:

  • Briefsymbol: Dieses zeigt neue Post an

Ursprünglichen Post anzeigen 321 weitere Wörter